Auch Entwickler brauchen Platz zum Spielen

9. April 2014 /

Statify: Plugin für Datenschutz-konforme Statistik in WordPress

WordPress Statistik mit Statify Plugin: Kostenlose, Datenschutz-konforme und speicherschonende Auswertung der Besucher in WordPress-Blogs.
Statify

In Zeiten von Datenschutz-”Unruhen” begibt man sich als Blog-Betreiber auf die Suche nach Alternativen. Google Analytics oder WordPress.com Stats sind bereits aus vielen Blogs verschwunden – Piwik und andere Statisitk-Tools zählen Besucher auf immer mehr Blogs. Statify ist das kompakte Plugin für WordPress, gibt sich mit Weniger zufrieden und ist absolut Datenschutz-freundlich: Statify verzichtet komplett auf die Verarbeitung und Speicherung der IP-Adresse des Lesers.

Sprungmarken


Features

Warum ausgerechnet Statify? Einige Gründe sprechen dafür:

  • Kostenlos und werbefrei
  • Datenschutzgerecht
  • Kompakt und übersichtlich
  • Performance- und Datenbank-schonend
  • Multisite-fähig
  • Kompatibel zu Caching-Plugins
  • App für Chrome-Browser

Funktionsweise

Statify richtet sich an WordPress-Nutzer, die bei Statistik-Kennzahlen nicht mehr benötigen als ein Diagramm mit historischem Verlauf der Seitenaufrufe. Dazu Top-Listen mit Verweisen (nach Domain gruppiert) und Zielseiten. Weitere Informationen bereitet das kostenlos erhältliche und werbefreie Statistik-Plugin nicht auf (keine IPs, keine Browser, keine Länderherkunft, keine Kampagnen etc.) – optimal und absolut ausreichend als täglicher Analyse-Schnelleinstieg.

Und weil die Menge der Auswertungen sehr zwergenhaft und übersichtlich ist, platziert Statify diese Daten griffbereit und geordnet als Widget auf dem Dashboard des Administrationsbereiches. Praktisch: Nach dem Einloggen ins Backend sofort den aktuellen Besucherstrom der letzten Tage wahrnehmen. Noch simpler geht’s mit der Statify App für Chrome (siehe weiter unten): Statify-Statistiken aus Blogs werden direkt im Browser-Tab abgebildet.

Statify Dashboard-Statistiken
Statify Dashboard-Widget mit essentiellen Kennzahlen

Statistikwerte lokal gespeichert
Nach der Plugin-Installation legt Statify eine lokale Datenbanktabelle für die Aufbewahrung der Daten an, die aus folgenden Spalten besteht:

  • ID
  • Datum
  • Verweis (Referrer)
  • Zielseite (Target)

Die Tabelle reinigt sich in bestimmten Abständen selbsttätig. Wird das Plugin deinstalliert, wird auch die Tabelle samt Daten eliminiert.

Einstellungen im Dashboard-Widget
Anders als sonst: Statify kommt ohne einer gewöhnlichen Seite mit Optionen aus. Allerdings lässt sich der Statistik-Zeitraum und die Anzahl der Listeneinträge direkt im Widget (“Rückseite” des Widgets über den Link Konfigurieren) justieren. Es ist zu beachten, dass das Statistik-Plugin nur Daten für eine begrenzte Anzahl an Tagen (je nach Einstellung bis zu einem Jahr) aufbewahrt, die im Widget eingestellt ist (2 Wochen als Standard, Intervalle bis zu einem Monat sind verfügbar). Als Default protokolliert Statify also 2 Wochen zurück, Einträge älteres Datums werden zugunsten der Speichermenge gelöscht. Dazu prüft ein interner Cronjob zwei mal am Tag den Alter des Datenbestandes.

- Tracking via JavaScript-Snippet
Ist im WordPress-Blog ein Caching-Plugin wie Cachify installiert, so kann Statify die Seitenaufrufe unter Umständen nicht richtig protokollieren, da Blogseiten direkt aus dem Plugin-Cache ausgegeben werden. In diesem Fall werden keine Blog-Plugins ausgeführt, was zwangsweise dazu führt, dass auch Statify keine Besucher zählen kann.

Mit Statify 1.1 kommt eine neuartige Funktion, die genau für solche Fälle ein optionales JavaScript-Tracking mitbringt. Ein präparierter JavaScript-Snippet wird im Footer jeder Blogseite automatisch eingefügt und zeichnet Seitenaufrufe in erwarteter Form auf.

- Referrer und Ziele nur vom aktuellen Tag
Die in Statify 0.8 hinzugekommene Auswahlmöglichkeit reduziert die Ausgabe der Listen in Spalten Top Ziele und Top Referrer auf den aktuellen Tag – gespeicherte Werte der Vortage gehen dabei nicht verloren. Im aktiven Zustand verschafft die Funktion einen schnellen Überblick über Top-Platzierungen des heutigen Tages. Abgeschaltet (Standard) listet das Plugin die Scores des protokollierten Gesamtzeitraumes auf.

Statify-Optionen im Dashboard-Widget
Statify-Optionen im Dashboard-Widget

Anonym und stets aktuell
Statify kommt ohne jegliche Cookies und versteckte Zähl-Pixel aus. Die Dashboard-Statistik greift auf momentane Daten der Datenbanktabelle zu und liefert somit den Live-Zustand der Seitenzugriffe aus. Einsatzbereit auch auf WordPress Multisite Blogs.

Das smarte Tool stellt keine Time Machine dar, die unbegrenzt in die Vergangenheit reisen und mit entsprechenden Daten dienen kann. Dagegen ganz getreu dem Motto: Speichern so viel und so lange wie nötig.


Implementierte Filter


Bereiche, die vom Zählen ausgenommen sind

  • Feeds
  • Trackbacks
  • Robots
  • Vorschau
  • Aufrufe durch eingeloggte Nutzer
  • Fehlerseiten

Statify Chrome App

Live-Zugriffszahlen eigener WordPress-Projekte im Chrome-Browser: Die Statify Chrome App stellt Verknüpfungen zwischen Statify in WordPress und dem heimischen Desktop her. Hierfür kommuniziert die App mit einzelnen Blogs, liest verfügbare Statistikdaten ein und bildet diese in Form von interaktiven Diagrammen ab. In Optionen der Statify Chrome App lassen sich beliebig viele WordPress-Blogs anlegen, die mit der neusten Version des kostenlosen Statify WordPress-Plugins ausgestattet sind.

Statify App für Chrome Browser
Statify App für Chrome Browser

Die Statistiken im Browser-Tab der Statify Chrome App aktualisieren sich alle 5 Minuten selbsttätig. Das Diagramm liefert aktuelle Werte, die jeweils mit einem Informationsfenster ausgestattet sind.

Live-Zugriffszahlen der eigenen Websites in kompakter Übersicht. Ideal für Administratoren und Betreiber mehrerer WordPress-Projekte. Ebenfalls zur Überwachung der Besucherzahlen von Multisite-Blogs geeignet. Zielsetzung der Statify Chrome App: Bei Morgenkaffee den schnellen Überblick über Besucherströme verschaffen, ohne dabei das Admin-Dashboard der jeweiligen WordPress-Instanz aufzurufen. Praktisch und effizient. Noch Fragen?

Statify Chrome App
Statify Chrome App: Ausgabe der Blog-Statistiken

- App Datenschutz
Zwecks Authentifizierung werden in Optionen der Statify Chrome App entsprechende WordPress-Zugangsdaten hinterlegt. Diese Daten werden lokal im Browser gespeichert. Es erfolgt keine Synchronisierung.

- App Anforderungen
Für die korrekte Funktionsweise der Statify Chrome App werden WordPress-Installationen mit aktivem Statify WordPress-Plugin vorausgesetzt. Zudem muss in WordPress die XML-RPC Schnittstelle eingeschaltet sein, um die Kommunikation mit der App zu gewährleisten. Bis WordPress 3.5 befindet sich diese Option im Administrationsbereich unter Einstellungen > Schreiben. Chrome-Browser in mindestens Version 23 vonnöten.

- App Kauf & Download
Statify Chrome App kann für € 4,99 via PayPal kostenpflichtig erworben werden. Der Preis versteht sich inklusive Gebühren und 19 % Mehrwertsteuer.

- App Regeln
Nach dem Erwerb darf Statify Chrome App weder weiterverkauft noch verbreitet werden. Durch den Vertrieb der Chrome App versuche ich die Entwicklung des Statify Plugins zu refinanzieren. Danke fürs Verständnis.

- App Installation

  • Nach der Zahlung erhält der Käufer den Link zum Download
  • Datei Statify.crx auf die Festplatte herunterladen
  • Im Chrome Browser den Tab Erweiterungen öffnen
  • Datei Statify.crx auf das Fenster Erweiterungen ziehen
  • Das Hinzufügen der App durch Mausklick bestätigen
  • Chrome Browser entpackt und installiert die App selbsttätig
  • Statify Chrome App steht in geöffnetem Tab zur Verfügung

Statify App auf dem Chrome Startbildschirm
Statify App auf dem Chrome Startbildschirm

Weitere Screenshots der Statify App für Chrome:



Hilfeleistung via PayPal, Flattr, Amazon ist jederzeit willkommen. Danke.


Download

› Statify – Statistik für WordPress ↓


Mindestanforderungen

  • WordPress 3.8
  • PHP 5.2.4
  • MySQL 5.2

Hinweise

  • Um beim Darstellen des Dashboard-Widgets die Anzahl der DB-Anfragen zu sparen, werden diese für 5 Minuten zwischengespeichert.
  • Nur Administratoren dürfen das Statify Dashboard-Widget sehen bzw. bearbeiten. Um auch Redakteuren den Zugriff zu gewähren, wurde ein WordPress-Snippet konzipiert.
  • Es ist mit einem Zuwachs der Datenbank zu rechnen, da alle Statistikwerte dort gesammelt werden.
  • Für die korrekte Arbeitsweise der Funktion “Tracking via JavaScript-Snippet” muss das Template footer.php den Funktionsaufruf wp_footer() aufweisen.

Schon gewusst?
Statify verfügt über eine eigene Produktseite: Statify.de


Häufige Fragen

Hat das obige Online-Handbuch nicht alle Fragen beantwortet? Vielleicht helfen nachfolgende Antworten auf die oft gestellten Fragen.

- Warum ist Statify App nicht im Chrome Web Store verfügbar?
Google hat die Einreichung der App abgelehnt. Der Grund: “… die App setzt eine weitere Anwendung voraus”. Damit ist das eigentliche Statify Plugin gemeint. Ist auch verständlich: Ohne das im Blog installierte Plugin gibt es keine Statistiken zur Auswertung.

Auf meine Nachfrage, warum denn im Chrome Web Store zahlreiche Apps und Erweiterungen zur Darstellung der Google Analytics Statistiken zu finden sind, die ebenfalls eine Installation des Google Analytics Snippets voraussetzen, habe ich nie eine Antwort erhalten.

Serverstate-Zugriffe verfälschen die Statistik
Wird Serverstate (Partnerlink) zur Überwachung der Website-Erreichbarkeit genutzt, so erfasst Statify die minütlichen Webseitenaufrufe durch den Dienst. Das lässt sich nicht vermeiden, da Statify über keinerlei Informationen verfügt, um Serverstate-Zugriffe von echten Besuchern zu unterscheiden.

Ein Ausweg ist mit der Statify-Option „Tracking via JavaScript-Snippet“ (siehe oben) möglich. Nach der Aktivierung der Option berücksichtigt das Statistik-Plugin für WordPress keine weiteren Zugriffe durch Serverstate.


Versionsverlauf

Version 1.2.7 vom 09.04.2014

  • Unterstützung zu WordPress 3.9
  • Korrektur der Links im Dashboard-Widget

Version 1.2.6 vom 12.12.2013

  • Filter statify_skip_tracking
  • Optimierung für WordPress 3.8

Version 1.2.5 vom 22.08.2013

  • Überarbeitung der Dashboard-Statistik

Version 1.2.4 vom 06.08.2013

  • WordPress 3.6 Support

Version 1.2.3 vom 06.06.2013

  • Ersatz für veraltete WordPress-Nutzergruppen
  • Verhinderung direkter Aufrufe in inc-Dateien

Version 1.2.2 vom 14.03.2013

  • No-Content und No-Cache Header für den optionalen JavaScript-Snippet

Version 1.2.1 vom 18.12.2012

  • Statistik-Zeiträume bis zu einem Jahr
  • WP 3.4 als Mindestanforderung

Version 1.2 vom 29.11.2012

  • Statify App für Chrome
  • Korrektur für XML-RPC

Version 1.1 vom 23.11.2012

  • Optionales JavaScript-Tracking
  • Komplettes Code-Refactoring
  • XML-RPC-Schnittstelle
  • Neufassung des Online-Handbuches
  • Kompatibilität zu WordPress 3.5

Version 1.0 vom 12.06.2012

  • Kompabilität zu WordPress 3.4
  • Unkomprimierter Source Code

Version 0.9 vom 23.12.2011

Version 0.8 vom 14.12.2011

  • Support für WordPress 3.3
  • Link (Plugin-Liste) zu den Einstellungen im Dashboard Widget
  • Statistik-Sichtbarkeit für Autoren
  • Filter der Ziele/Referrer für aktuellen Tag

Version 0.7 vom 05.07.2011

  • Umsortierung der Statistiktage
  • Umfärbung der Statistikmarkierung
  • Ignorierung der XMLRPC-Requests

Version 0.6 vom 22.06.2011

  • WordPress 3.2 Unterstützung
  • Support für WordPress Multisite
  • Bereinigung überflüssiger URL-Parameter bei Zielseiten
  • Interaktive Statistik mit weiterführenden Informationen

Version 0.5 vom 15.05.2011

  • Fix: Abfrage für fehlende Referrer im Dashboard Widget

Version 0.4 vom 16.03.2011

  • Statify geht online
Sergej Müller

[Der Autor]Sergej Müller ist enthusiastischer Software Engineer mit Schwerpunkten Webentwicklung, Apps und WordPress. Seit 2007 programmiert und vertreibt er wpSEO, das zugkräftige SEO-Plugin für WordPress-Blogs.

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