Artikel vom 25. Dezember 2008
Sicherheit in WordPress: 10 Schritte zum Schutz des Admin-Bereichs
Der Administrationsbereich einer Webanwendung ist das beliebteste Ziel der Angreifer und gehört somit besonders gut und wirksam geschützt. Nicht anders ist es in WordPress: Beim Initialisieren eines neuen Blog legt das System einen Administrationsnutzer mit einem durchaus sicheren Passwort an und sperrt den öffentlichen Zugang zum Bereich mit sämtlichen Einstellungen durch eine Login-Seite ab. Der Grundstein der Absicherung ist gelegt. Wir graben tiefer!
Dem Missbrauch aktiv vorbeugen
Dieser Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit der Verteidigung des Administrationsbereichs in WordPress – gemeint sind also all die Seiten im Ordner wp-admin bzw. http://www.domain.de/wp-admin/, die nach der Verifizierung des Nutzers im Browser angesteuert werden. Die Wortgruppe “Verifizierung des Nutzers” im vorigen Satz ist absichtlich hervorgehoben: sie soll klar und deutlich machen, dass zwischen böswilligem Friedensstörer und mächtigem Admin-Bereich eines ganzen Blog nur eine simple Abfrage für Zugangsdaten geschaltet ist. Und die Letztere ist so dumm, wie die generierten Passwörter.
Damit ein Provokateur es beim Eindringen ins Blog-Innere nicht unbedingt einfach hat, gehören nachfolgende Maßnahmen manuell ausgeführt. Eine hundertprozentige Sicherheit können auch diese Lösungen nicht gewährleisten, effektive Stolpersteine werden jedoch auf dem Weg zum Administrationsbereich gestreut.

Gilt zu schützen: Administrationsbereich in WordPress
1. Umbenennung und Upload des WordPress-Ordners
Seit der Version 2.6 erlaubt WordPress die Auslagerung des wp-content-Verzeichnisses – fatalerweise aber nicht des wp-admin. Mit dieser Tatsache muss sich der sicherheitsbewusste Blogger abfinden und hoffen, dass auch diese für den Schutz eines Blog relevante Möglichkeit bald zum Lieferumfang der machbaren Systemanpassungen gehört. Bis dahin stellt folgendes Patentrezept eine beinahe äquivalente Alternative dar: Nach dem Extrahieren der herunter geladenen ZIP-Datei mit komprimierten WordPress-Dateien, erhält man einen Ordner mit wordpress als Namen. Dieser Ordner soll nun nach Wünschen (bestenfalls kryptisch) umbenannt und zum späteren Zeitpunkt, sprich nach den Anpassungen der wp-config.php, ins Hauptverzeichnis der Domain hochgeladen werden.
Was bringt die Änderung mit sich?
- Erstens, dadurch dass die Dateien nicht mehr lose im Hauptverzeichnis liegen, steigt die Übersichtlichkeit der Root-Ebene. Andere Files und Ordner werden prompter gefunden.
- Zweitens. Beliebig viele WordPress-Instanzen können nach diesem Muster parallel zueinander aufgesetzt werden, ohne dass Systemdateien miteinander kollidieren oder Einstellungen durcheinander kommen. Perfekt für Tests und Entwicklungen.
- Der dritte Vorteil geht aber tatsächlich in Richtung Sicherheit: Der Administrationsbereich (ebenfalls der Blog selbst) liegt nicht mehr im Root der Domain und muss von los geschickten Robotern erst ausfindig gemacht werden. Aller Voraussicht nach lässt sich der Pfad der durch unsere Lösung verschobenen Login-Seite wieder aufs Neue herausfinden – spätestens mit Hilfe eines Menschen. Bis dahin stellt der dargestellte Kompromiss eine standhafte Barriere mit vielversprechenden Resultaten dar.

Mehrere WP-Installationen im Root-Verzeichnis sind möglich
Tipp: Liegen Systemdateien eines WordPress-Blog nicht mehr im Hauptverzeichnis und auch der Hauptordner der Installation wurde – wie oben empfohlen – im Namen verändert, so kann der Blog dennoch unter meinblog.de erreichbar sein. Wie? Ins Feld WordPress-Adresse (URL) in den Allgemeinen Einstellungen gehört der Pfad des umbenannten Ordners eingefügt. Ein Beispiel zum Verständnis: Wurde der entpackte wordpress-Ordner in wordpress_live_Ts6K editiert, so lautet der einzutragende Pfad meinblog.de/wordpress_live_Ts6K. Dazu die index.php aus dem Verzeichnis wordpress_XXX in die Root-Ebene verschieben, folgend im Texteditor öffnen und die Codezeile mit dem Pfad zu wp-blog-header.php um den Ordnernamen erweitern.

Schöner und unauffälliger soll die Blog-Adresse sein
2. Erweiterung der Datei wp-config.php
Die WordPress-Konfigurationsdatei wp-config.php beinhaltet Einstellungen und Zugangsdaten für die verwendete Datenbank. Aber auch sicherheitsrelevante Werte finden in der Datei den verdienten Platz. Folgende Definitionen gehören in die Config (können aber auch bereits ihre Existenz vorweisen) und müssen vervollständigt oder modifiziert werden:
- Sicherheitskeys: Seit WordPress 2.7 sind es 4 von der Sorte und müssen mit entsprechenden Werten versehen werden. WordPress denkt auch hier mit und erspart einem das Ausdenken der Zeichenfolgen und generiert die Zeilen mit Sicherheitsschlüsseln automatisch. Die Ausgabe muss lediglich in die Konfigurationsdatei eingesetzt werden. Diese Schlüssel tragen aktiv der Sicherheit des installierten Blog bei.
- Das Tabellen-Präfix einer neu aufgesetzten WordPress-Installation soll dem Standard “wp_” auf jedem Fall abweichen. Je kryptischer die Wortbildung, desto unwahrscheinlicher ist ein Einbruch in die Tabellen der mySQL-Datenbank. Schlecht: $table_prefix = 'wp_';. Perfekt: $table_prefix = 'wp4FZ52Y_';. Dieser Wert wird nur einmalig zugewiesen und muss nicht gemerkt bzw. notiert werden, da die Variable einen internen Charakter besitzt.
- Falls der Server mit aufgesetztem Blog über eine SSL-Verschlüsselung verfügt, so empfiehlt es sich, den Administrationsbereich von der Maschine verschlüsseln zu lassen. Dafür ist nachfolgender Befehl in der wp-config.php zuständig: define('FORCE_SSL_ADMIN', true);
- Ergänzend lassen sich weitere Systemeinstellungen in der Konfigurationsdatei justieren. Eine übersichtliche und verständliche Auflistung der möglichen Schalter für mehr Sicherheit und Performance befindet sich im WordPress Codex.

Dürfen keinesfalls vernachlässigt werden: Authentication Unique Keys
3. Verschiebung der Datei wp-config.php
Ebenfalls seit WordPress 2.6 ist es zugelassen, das File wp-config.php zu bewegen und zwar um eine Ebene höher. Da in dieser Datei systemweit die empfindlichsten Informationen gelagert werden, macht es definitiv Sinn diese an einem Ort außerhalb der eigentlichen Installation aufzubewahren, da man nicht ohne Mühen auf das Dateisystem der übergeordneten Serverebene zugreifen kann. Übrigens schaut WordPress vollkommen automatisch im höher liegenden Verzeichnis nach der Datei mit Konfigurationseinstellungen. Die Bekanntgabe des neuen Pfades wird somit obsolet.
4. Nachhaltiger Schutz der Datei wp-config.php
Allerdings erlauben nicht alle Provider eine Verschiebung der Daten auf die höhere Ebene vom Hauptverzeichnis aus gesehen. So kann es schnell passieren, dass der 3. Schritt gar nicht ausgeführt werden kann, da nicht ausreichend Rechte vorhanden. In solcher Situation können externe Zugriffe auf wp-config.php leicht und erprobt mittels .htaccess ausgesperrt werden. Dafür zuständiger Code:
# protect wpconfig.php <files wp-config.php> Order deny,allow deny from all </files>
Es ist darauf zu achten, dass die .htaccess mit eingebautem Schutzschild sich das Verzeichnis mit der wp-config.php teilt, sprich beide befinden sich im gleichen Ordner. Übrigens kommt diese Technik auch dann zum produktiven Einsatz, wenn mehrere WordPress-Installationen zugleich in Verwendung sind und Auslagerungen der jeweiligen Konfigurationsdateien nicht in Frage kommen.
5. Löschung des admin-Nutzeraccounts
Ein Administrator mit dem Benutzernamen admin wird bereits während der Installation des Blog automatisch und optionslos angelegt. Gut gemeinte Geste seitens WordPress, doch vom Standardnutzer mit Administrationsrechten und ihm zugewiesener ID #1 gehen auch die Roboter der Ganoven aus. Beim eventuellen Überfall müsste nur noch das hinterlegte Passwort des Benutzers enträtselt werden. Daher der Ratschlag:
- Im Admin-Bereich einen zusätzlichen Administrator hinzufügen.
- Logout aus dem Backend.
- Sich mit den Zugangsdaten des eben angelegten Administrators anmelden.
- Den alten Bekannten admin aus der Benutzerliste streichen.
Noch mehr Vertrauen und Sicherheit schafft ein zusätzlich angelegter Autor: in seinem Namen werden alle künftigen Artikel veröffentlicht und kommentiert, so dass die Namenbezeichnung des Administrators nie auf Blogseiten erwähnt und somit nimmer nach Außen kommuniziert wird.

Vor dem Löschen eines Benutzers können Beiträge übernommen werden
6. Wahl starker Passwörter
Die Wahrscheinlichkeit und Frequenz der Angriffe auf einen Blog steigt proportional zur Popularität der jeweiligen Website. Ausgerechnet dann, wenn das Backend einer WordPress-Instanz absichtlich und gekonnt angegriffen wird, darf es keine schwachen Glieder in der Kette der zusammengehörigen Schutzmechanismen geben.
Nicht selten, dafür aber gerne repräsentieren Passwörter in den Zugangsdaten zum Administrationsbereich das schwächste Glied. Der Grund: der Umgang mit dem Passwort oder die Wahl der erforderlichen Zeichenkette geht viel zu leichtsinnig von statten. Zahlreiche Studien belegen kläglich, überwiegende Anzahl der Kennwörter besteht zweifellos aus zu wenigen, zu einfachen Zeichen. Das Ergebnis: die gewählte Kombination kann mühelos erraten werden.
WordPress reagiert auf die akute Problematik mit zu simplen Passwörtern und bringt einen intuitiven Indikator für die Anzeige der aktuellen Passwortstärke nach dem Ampelprinzip mit. Aus unerklärlichen Gründen stellt der Indikator seine Dienste ausschließlich bei der Bearbeitung des gegenwärtigen Profils zur Verfügung (zu finden unter Einstellungen > Benutzer > Ihr Profil). Werden vom Administrator neue Nutzer angelegt, so wird die Stärke des Kennwortes optisch nicht kommuniziert.
Folgende Empfehlung für ein sicheres und stabiles Passwort gibt WordPress ab: Das Passwort sollte mindestens 7 Zeichen lang sein. Um es sicherer zu machen, verwenden Sie Groß-/Kleinschreibung, Ziffern und Symbole wie ! ” ? $ % ^ & ).

Ob ein Kennwort einen Angriff besteht, zeigt WordPress farblich an
7. Verzeichnisschutz für wp-login.php
Ganz dem Motto “Doppelt hält besser” entspricht folgender Ansatz: Die Loginseite des Administrationsbereichs wird mit einem zusätzlichen Passwortschutz ausgestattet. Warum allein die Anmeldeseite, wäre die Abgrenzung des kompletten Adminbereichs nicht effektiver gewesen?
Die Erfahrung hat gezeigt, dass WordPress auch außerhalb des Backends an diversen Stellen auf die Dateien aus dem wp-admin-Verzeichnis zugreift, z.B. im Flash-Uploader oder bei der Ausgabe der Fehlermeldungen nach dem Absenden eines unvollständigen Kommentars. Außerdem leitet WordPress automatisch jede ans Backend gerichtete und unautorisierte Anfrage zum Login zurück.
Die Abfrageroutine übernimmt die – in WordPress sonst für Permalinks zuständige – Datei .htaccess, welche zusammen mit der .htpasswd im selben Ordner wie die Datei wp-login.php abgelegt wird. Nach der Inbetriebnahme der Lösung und beim Aufruf des Admin-Bereichs fragt der Browser die in der .htaccess gespeicherten Zugangsdaten ab – diese können für jeden Blogautor unterschiedlich oder für das gesamte Team einheitlich sein.
Gehört in die .htaccess:
# protect wp-login.php <files wp-login.php> AuthName "Admin-Bereich" AuthType Basic AuthUserFile /lokaler-pfad-zu/.htpasswd require valid-user </files>
Tipp: Der Htpasswd Generator unterstützt bei der Dateierstellung mit gewünschten Werten.

Serverseitige Passwortabfrage als weitere Absicherung
8. Unterdrückung von Fehlerhinweisen auf der Login-Seite
Die Login-Seite einer WordPress-Installation ist die Eingangstür zum Steuerungspult eines Blog: Der Administrationsbereich ist erst nach einer fehlerfreien Verifizierung begeh- und bedienbar. Bis zum erfolgreichen Login hat der Besucher – ob gut oder böse – unzählige Versuche, korrekte Zugangsdaten in die Eingabefelder der Abfrage einzugeben. Im Fehlerfall kommuniziert WordPress netterweise den entsprechenden Hinweis.
Bei der Fehlerbehandlung ist WordPress wirklich penibel und hält für jedes Fehlverhalten eine eigenständige, aussagekräftige Meldung parat. Wird also der Benutzername falsch eingetippt, wird es geäußert. Ist im Kennwort ein Vertipper, so wird auch das zum Ausdruck gebracht. Bequem für den Nutzer, komfortabel für den Dieb. Aus dem Buch “Blog-Einbruch für Dummies”: Unbewusst versorgt WordPress den Langfinger beim Ausprobieren der Zugangsdaten mit wertvollem Feedback. Es ist nur eine Frage der Zeit bis der Gauner sich den Zugang zum Backend verschafft hat.
Ein Einzeiler verspricht Hilfe und löst das Problem auf die schlaue Weise: Die Ausgabe der Fehlermeldungen auf der Login-Seite wird schlicht und einfach unterbunden, um Plünderer im Dunkelt tappen zu lassen. Dieser Code gehört in die functions.php des verwendeten Theme:
add_filter('login_errors',create_function('$a', "return null;"));

Ausgabe des Fehlers links. Blindflug rechts
9. Beschränkung der fehlerhaften Login-Versuche
Unbehandelt führt WordPress keinerlei Protokoll über Misserfolge der Anmeldungen auf der Login-Seite – sehr zum Nachteil des Blog-Administrators, der die hinterhältige Gefahr nicht kommen sieht und entsprechend keine Schritte zur Bekämpfung unternehmen bzw. einleiten kann. Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?
Mit Login LockDown und Limit Login Attempts existieren zwei Lösungen auf dem Markt, die nach der Aktivierung alle gestarteten Login-Anfragen aufzeichnen. Ferner sind die beiden WordPress-Erweiterungen in der Lage, Besucher nach einer bestimmten Anzahl an Fehlversuchen für eine in den Einstellungen festgelegte Sperrzeit vom Login auszuschließen. So werden Roboter und Hacker in ihrem Handwerk aktiv gehindert.
Die Plugins sind kostenlos und kompatibel mit WordPress 2.7.

Werte lassen sich unkompliziert in den Einstellungen hinterlegen
10. Software Up-to-Date halten
Zum Schluss sei noch Folgendes gesagt: WordPress-Entwickler sind sehr fleißig und reagieren unverzüglich auf bekanntgewordene Sicherheitslücken innerhalb der Blog-Software. Haltet die Installationen also auf dem aktuellsten Stand, seit WordPress 2.7 ist das verfügbare Update nur einen Klick entfernt. Dito für verwendete Plugins!
Weniger ist mehr: Als Verantwortlicher des Projekts dafür Sorge tragen, dass in der Pluginverwaltung nur die nötigsten Erweiterungen im aktiven Zustand sind. Jedes Plugin stellt ein potentielles Risiko dar und sollte bei Nichtnutzung auf inaktiv gesetzt oder gar entfernt werden.

WordPress weist automatisch auf aktuellere Version hin
Nachgefragt
Und wie schützt ihr euren Administrationsbereich? Welche Techniken kommen bei euch zum Einsatz?
[Der Autor] Sergej Müller ist enthusiastischer Software Engineer mit Schwerpunkten Webentwicklung und WordPress. Seit 2007 programmiert und vertreibt er wpSEO, das weltberühmte und patentierte SEO-Plugin für WordPress-Blogs.
wpAFFI, Plugin für WordPress zur Maskierung der Affiliate Links im Text
Performance in WordPress: Selten genutzte Plugins deaktivieren
117 Kommentare zum Artikel
kollidieren 1. und 3. nicht miteinander?
PS: und der Admin User kann auch nicht gelöscht werden!
>>The current user will not be deleted.
>>There are no valid users selected for deletion.
@Viktor
1. Nein, tun sie nicht. Was spricht dagegen WordPress in einem Unterordner und wp-config.php eine Ebene tiefer zu haben?
2. Wenn du dich als neuer Administrator einloggst, dann kannst du sehr wohl den admin-Nutzer löschen. Ist doch klar, dass du dich nicht selbst (da gerade eingeloggt) entfernen kannst.
Glaubst du wirklich, ich empfehle Dinge, die ich vorher nicht getestet oder nicht selbst einsetze? ;)
hi, danke! 2. geht jetzt — ich war wohl zu dumm, als ich die Frage gestellt hatte :) 5 min später kam es mir dann auch in den Sinn :)
zu 1. (3.)
angenommen, man hat eine Struktur wie:
-root
—WProot-1
—–wp-config.php
—WProot-2
—–wp-config.php
wenn man nun die wp-config eine Ebene tiefer legen würde, hätte man doch zwei in einem Ordner?!
PS: Meine Comments waren als Fragen gedacht… hätte ich besser kennzeichnen sollen, sorry :)
Ja, wenn du mehrere Installationen hast, dann ist es natürlich was anderes ;) Dann kannst du sicherlich nur eine Konfigurationsdatei außerhalb ablegen. Bei den meisten Nutzern ist es sowieso die Ausnahme.
Danke für den Beitrag, ich werde glaube ich mal einige Änderungen bei mir vornehmen :-)
Das ist doch mal ein schönes Tutorial, das einen Versuch wert ist.
Dennoch könnte es bei kommenden Updates etwas aufwendiger werden, jedesmal alles neu anzupassen.
Wenn man nicht wie in 3. beschrieben vorgehen kann/möchte, so gäbe es auch folgende Möglichkeit:
in eine .htaccess die sich auf der selben Ebene wie wie wp-config.php befindet folgendes eintragen:
# protect wpconfig.php
<files wp-config.php>
Order deny,allow
deny from all
</files>
Auch für wichtig halte ich die Anpassung der Fehlermeldung auf der Loginseite.
Damit wird ausgeschlossen das der “Hacker” weiß das ein Benutzername vorhanden ist und er nur noch das Passwort rausfinden muss. ;-)
http://bueltge.de/wordpress-login-sicherheit-plugin/652/
LG Marcel
Marcel, guter Tipp. Werde den Artikel um deinen Vorschlag erweitern.
Netter Artikel der einige Dinge beschreibt, die oftmals vernachlässigt werden von den Nutzern. Jeder der schon einmal Opfer eines Hacks wurde wird das zu würdigen wissen.
Für viele wäre es vielleicht wünschenswert, einzelne Dinge etwas tiefergehend zu erklären, beispielhafter meine ich damit. Manche sind schon froh wenn es Ihnen gelingt WordPress überhaupt zum Laufen zu bringen.
Der obige Artikel wurde von mir komplett überarbeitet: Vorhandene Schritte wurden ausführlicher beschrieben und mit Bildern versehen. 5 neue Tipps für mehr Absicherung des Adminbereichs sind hinzugekommen.
Hallo Sergej,
ein sehr interessanter Bericht. Vorallem auch so erklärt, dass Laien dies in Ihrem WordPress Blog einbauen können!
Vielleicht sollte man beim nächsten Seiten Update dies noch einfügen:
WP Version im Quelltext bieten Angreifern die ideale Basis um Sicherheitslücken zu finden!
//Entferne Header Eintrag: Meta Generator “WordPress 2.x”
remove_action(‘wp_head’, ‘wp_generator’);
//Entferne Header Eintrag: Microsoft Live Writer
remove_action(‘wp_head’, ‘wlwmanifest_link’);
//Entferne Header Eintrag: Really Simple Discovery
remove_action(‘wp_head’, ‘rsd_link’);
Besten Dank
Ivan
Ivan, diese Punkte tragen der Sicherheit des Blogs bei – keine Frage. Doch bei diesem Artikel geht es um die Absicherung des Administrationsbereiches. Also werden hier auch Dinge behandelt, die wirklich dem Schutz des Backends beitragen.
Steht aber auch oben im Titel und im Beitrag ;)
“Verzeichnisschutz für wp-admin” … finde ich sehr interessant, allerdings bekomme ich dann Probleme mit dem Upload von Dateien. D.H. es wird beim “upload” ständig nach dem Passwort gefragt!?
Gruß
Malte
(sorry for reply in english)
Good tips. Thank you for mentioning my plugin.
WordPress was not exactly design to withstand a determined attacker unfortunately:
Remote publishing, or post via e-mail, should of course never be enabled if you value security.
There are a number of other ways to brute-force find usernames: user registration (if enabled), the ‘lost password’ functionality, and ?author_name=xxx if account have made any posts.
You can brute-force attack auth cookies, or the ‘lost password’ functionality, if you are really determined.
Its sort of fun though trying to find possible attack vectors, and how to defend against them.
@Malte
Gute Frage. Ich weiß, das ich in Safari die Zugangsdaten nur einmal eingeben und diese für spätere Abfragen speichern kann. So fragt Safari nie wieder nach, da er sich mit den im Schlüsselbund abgelegten Daten automatisch beim Server authentifiziert.
@Sergej : Bein einloggen funkt. das, wenn es angeschaltet ist, auch prima, nur beim hochladen von Dateien nicht. Nun ja, habe es erstmal wieder rausg. ;;-)
Gruß
M.
Malte, das verstehe ich aber nicht. Eigentlich geschieht das Hochladen der Dateien ebenfalls über den Administrationsbereich. Wenn man sich bereits verifiziert hat, dann sollte die Abfrage zumindest während der Sitzung nicht erneut auftauchen.
Ne ganz interessante Lösung.
Bin da aber noch am überlegen, ob sich das für meine Blogs rentiert (zumindest alle Schritte durchzuführen). Was dann zwar den Komfort einschränkt, aber sicher ist sicher. Danke für die Tips.
Tipp 8 und 9 beissen sich. Wende ich Tipp 8 an dann wird mir nichts von Tipp 9 angezeigt. Soll heißen es wird nicht angezeigt das ich falsche Eingaben gemacht habe und wie lange ich in dem Fall noch warten muss. Was nun ?
@Cyriakus
Die Punkte beissen sich überhaupt nicht. Dass du oder ein Autor/Moderator die Zugangsdaten falsch eingeben hat, das schnellt wohl jeder, wenn man nach der Eingabe der Daten wieder auf der Loginseite landet.
Der Angreifer muss es nicht wissen, aus welchem Grund er nicht reingelassen wurde – ob wegen dem falschen Passwort oder weil das Plugin ihn für eine unbestimmte Zeit rausgeschmissen hat.
Ganz kleine Ergänzung zum Punkt 1: Ein Großteil der Themes besitzen einen Link zur Anmeldung auf der Hauptseite. Das neue WP-Verzeichnis kann hierdurch schnell ermittelt werden. Also besser ebenfalls solch einen Link entfernen.
Sehr guter Ansatz, den ich jedoch modifizieren würde. Besser ist es aus meiner Sicht, den Krypto-Wortbrei auch noch mit einer sinnvollen Ergänzung auszustatten, etwa wp_348734q_XYZ, wobei XYZ für die Erweiterung steht. Anders wird es schwierig, als Entwickler Überblick über in derselben Datenbank abgelegte Blogs zu behalten.
Das Präfix wp_ ist auch nicht wirklich das Problem, sondern eher der Rest. ;)
Rene, stimme dir absolut zu. Das bleibt allerdings dem Nutzer überlassen, wie sinnvoll er das Tabellen-Suffix erweitert. Für Anwender mit einem Blog reicht auch ein einfacher Krypto-String als Zusatz. Für Entwickler und Dienstleister im Bereich WordPress mit mehreren betreuten Installationen ist es sicherlich von Vorteil, da noch eine aussagekräftige Erweiterung dran zu hängen.
@Sergej
Ich habe bei 7. das Problem, dass die Eingabeaufforderung auch dann erscheint, wenn jemand nicht alle Pflichtfelder im Kommentar-Formular ausgefüllt hat und die etwas spartanische Fehlermeldungsseite von WordPress /wp-comments-post.php aufgerufen wird. Nehme ich die Authentifizierung für /wp-admin/ raus, kommt die Eingabeaufforderung nicht.
in der .htacess steht folgendes:
AuthUserFile /pfad-zu-wp-admin//.htpasswd
AuthGroupFile /dev/null
AuthName ByPassword
AuthType Basic
<Limit GET POST>
require user username
</Limit>
Haste einen Tip?
Liegen beide Dateien denn im gleichen Ordner?
Ja beide liegen in /wp-admin
Nun, sehr interessanter Artikel. Wobei ich finde, das ein htaccess Schutz und ein neuer AdminAcc vollkommend ausreichend sind.
htaccess muss man erstmal knacken :-)
Gruß,
solar22 aus dem solardorf
@solar22
Kommt immer auf die Ansprüche, Kenntnisse und die technische Umgebung an. In der Regel würde ein Passwort-Schutz via .htaccess wirklich ausreichen, um den Zugriff auf die Admin-Login-Seite zu eliminieren.
Zur Klarstellung:
htaccess und htpassword liegen in /wp-admin
Die Eingabeaufforderung kommt aber beim Abschicken des Formulars ohne dass man alle Pflichtfelder ausgefüllt hat und dann eben entsprechend /wp-comments-post.php auf der root bzw. im WordPress-Verzeichnis aufgerufen wird.
@André Wegner
OK, hast du Recht. Musste es eben ausprobieren und im WordPress-Core nachschauen, wie es zustande kommt. Es ist in der Tat so, dass WordPress für die Ausgabe der Fehlermeldungen (zum Beispiel bei einer fehlerhafter Übertragung der Daten bei einem Kommentar) auf das Admin-Verzeichnis zugreift. Daher auch die Abfrage der Zugangsdaten für .htaccess an dieser Stelle. Ein wenig unschön ist das schon.
Ich werde den Artikel oben um diesen Hinweis erweitern und mir Gedanken machen, wie man diese Unschönheit bereinigen könnte. Danke dir.
@Sergej
Ich weiß mittlerweile was der Grund ist. Es sind zwei CSS-Dateien die auf der Fehlerseite aus /wp-admin/ eingebunden werden.
Ärgerlich weil man eine Anpassung dort bei jedem Update berücksichtigen muss. Überlege ob ich das per Mod-Rewrite, Source-Code anpassen oder einem AJAX-Comment-Plugin lösen werde.
Genau, wie ich in meinem vorherigen Kommentar schrieb, greift WordPress bei der Ausgabe der Fehlermeldungen auf das Verzeichnis zu. Eigentlich logisch, da sie somit das Aussehen der Fehlermeldungen unabhängig vom verwendeten Theme steuern können.
Mit Sicherheit lässt sich mod_rewrite so erweitern, dass die Abfrage-Maske an solchen Stellen unterbunden wird. Ich such mal, falls du schneller bist als ich, poste bitte.
@André Wegner
Habe mir gestern Abend noch intensiv Gedanken gemacht und eine brauchbare Lösung erarbeitet. Die Idee dahinter ist einfach: Nicht den kompletten Admin-Bereich, sondern nur die Loginseite zum Backend mit einem Passwortschutz belegen. WordPress leitet sowieso jeden nicht angemeldeten Nutzer zum Anmeldescreen, den es auch zu schützen gilt.
Der Punkt im Artikel ist modifiziert.
@Sergej
Coole Idee, bei mir funktioniert es.
@Sergej
Da war ich wohl zu schnell. Generell funktioniert es, aber wenn ich einmal das Passwort falsch eingegeben habe, kommt bei erneutem Aufruf immer ein “Internal Server Error”.
Ist das Server-spezifisch oder kannst Du das bestätigen?
Also bei mir funktioniert das nicht. Die Wp-Login liegt im Root also habe ich die htpasswd erstellt und die bestehende htaccess durch den hier zu lesenden Text erweitert. Bei Aufruf der Login gibts einen internen 500er.
Habt ihr den Pfad zu der .htpasswd notiert? Also in der Zeile
AuthUserFile /www/htdocs/pfad-zu/.htpasswd
Muss man nicht, aber würde – glaube ich – diesen unschönen Nebeneffekt mit 500 Error beheben.
Siehste Sergej, das war der Fehler. Sollte ich vielleicht mal erwähnen und auf dich verweisen.
Auf Sergej verweisen ist immer gut ;)
Is klar ;)
Merci, funktioniert auch bei mir.
Danke für den Tipp. Man kann bei WordPress nur dazulernen.
Vielen Dank für diesen Artikel. Habe sofort einige Punkte umgesetzt.
“create_function” aus Punkt 8 wird vom Antivirus-Plugin als Virus verdächtigt. Ist ein wenig nervig, dass nun jeden Tag eine E-Mail mit dem Fehlalarm versendet wird.
@Matthias Pabst
Das AntiVirus-Plugin wurde trainiert solche Stellen zu erkennen. Außerdem ist der AntiVirus so schlau, dass er die vom Nutzer als “Kein Virus” markierten Bereiche nicht mehr als Gefahr einstuft und entsprechend nicht mehr alarmiert. Einfach die Plugin-Beschreibung durchlesen.
Sehr interessanter Artikel. Den Benutzername kann man aber z.B. mit “Vorname Nachname” im Blog anzeigen lassen. Das stellt man in den Benutzerprofil ein; die Einstellung heißt “Name im Blog”.
sehr interessanter Beitrag zum Schutz des Admin-Verzeichnisses von WordPress. Will demnächst auch einen Blog starten und bin froh diesen Beitrag gefunden und gelesen zu haben.
Eine robots.txt reicht also nicht zum schutz aus, wie ich das entnehme.
Robots.txt ist ja für Suchmaschinen, nicht gegen Angriffe ;)
@Chris:
Nein, die robots.txt hilft ja höchstens Suchmaschinen davon abzuhalten Verzeichnissen und Dateien zu indizieren die sie nicht sollen.
Welche Suchmaschine bzw welcher Spider/Crawler sich jetzt daran dann auch hält ist noch ne ganz andere Geschichte. -.-
LG enochs08
Ich nutze die Plugins WP Security Scan, AntiVirus, Limit Login Attempts, habe den Artikel “Sicherheit in WordPress: 10 Schritte zum Schutz des Admin-Bereichs” gelesen und größenteils befolgt, aber nun funktioniert mein Flashuploader nicht mehr und bringt Firefox zum einfrieren/abstürzen – leider wird mir bei diesem Problem im Forum von WordPress Deutschland nicht weitergeholfen, sondern es einfach damit abgetan, dass es “andere Ursachen hat” jedenfalls soll der Flashuploader selbst angeblich unschuldig sein, überprüft wurde es aber nicht und weiter Hilfe wurde mir auch nicht angeboten. Was soll ich machen?
Kann mir bitte jemand helfen? Bitte!!!
Puh, was hast du denn (wp-admin-Ordner?) in der .htaccess mit einer Passwort ausgesperrt?
@Sergej
Ich dachte ich hätte den Tipp von dir, dabei hab ich den von Caschy.
Du hast doch auch in dem betreffenden Beitrag kommentiert. warum hast Du da nicht geschrieben dass der ganze Beitrag von Caschy blödsinn ist?
Warum ist der Beitrag denn Blödsinn? Der ist doch gut. Verstehe nicht ganz, was das ganze mit deinem Kommentar hier zu tun hat. Frag sonst direkt da, wo du den Tipp auch her hast. *Kopfschüttel*
Nein, nicht dein Beitrag ist Blödsinn, sondern der in dem Caschy empfiehlt den wp-admin-Ordner komplett per .htaccess abzusichern.
http://stadt-bremerhaven.de/2009/01/25/wordpress-sicherer-machen-ohne-plugins/
#menno
Ich hab sehr wohl verstanden, welchen Beitrag du meinst. Und ich finde diesen immer noch kein Blödsinn. Es kommt immer auf die Umgebung und gesetzte Anforderungen an. Ich bin mir sicher, dass der Autor die Empfehlung getestet und weiterhin im Einsatz hat.
ja ich mir auch, solange man den Flashuploader nicht benutzt funktioniert ja auch ansonsten Alles. Leider ist dort (nicht wie hier) kein Hinweis zu finden, dass der Flashuploader nicht funktioniert wenn man den wp-admin per .htaccess abschottet. Da Caschy wahrscheinlich immer noch ausschließlich den Windows Live Writer nutzt, wird ihm selbst der Fehler nie aufgefallen sein, ist mir auch klar. Schade dass sonst Niemandem der Fehler aufgefallen sein scheint. Is ja auch egal. Jedenfalls Danke, ohne Dich hätte ich den Fehler nicht gefunden – selbst im WordPress Forum wußte man keinen Rat.
Und bei jedem Upgrade von WordPress muss man dann wieder händisch eingreifen? Natürlich ist bei Handarbeit mehr Sicherheit geboten. Aber bei den vielen WordPress-Updates macht das für den Admin wohl sehr viel Arbeit…
@BTTV
Nein, keiner der oben genannten Punkte konfrontiert mit dem (automatischen) Update der Blogsoftware.
Hmm, hört sich nicht schlecht an, falls die WordPress-Updates tatsächlich nicht beeinträchtigt werden sollten. Es bleibt dann wohl nichts anderes als es selbst auszuprobieren, um sicherzugehen, aber gut: Wenn´s der Sicherheit “auf die Sprünge hilft”……
Bin froh, dass ich diese Tipps gefunden hab!
Ich würde aber dazu auch mal gern wissen, wie ich am besten meine CDMOD Rechte setz, damit ich mich mehr gegen Malware schützen kann. Wenn ihr da vielleicht ein paar Tipps für mich habt. :)
@Ani
Während der Installation versieht WordPress die Dateien und Ordner mit notwendigen Rechten. Aber schau mal, in diesem Forumsbeitrag stellt jemand identische Frage und da wird aufgelistet, welche Verzeichnisse welche Rechte bekommen müssen, um sicher zu sein.
Hallo,
sehr interessanter Artikel. Ich werde es heute abend gleich mal das ein oder andere ausprobieren. :)
Im Moment versuche ich “boesen Menschen & Bots” das Leben damit schwer zu machen das ich das /wp-admin/ Verzeichnis komplett umbenannt habe, in das /wp-admin/-Verzeichnis die Software Spider Trap installiert habe (ein Schelm der denkt es war absicht :) ) und zusaetzlich schliesse ich IP’s aus bestimmten Laendern aus (nicht optimal, aber was will man machen…).
Gruss
Gordon
Hallo Sergej,
danke für den Tipp!
Noch eine Frage: Habe ein Problem mit Punkt 7. Habe den Generator benutzt und .htaccess sowie .htpasswd erstellt und hochgeladen wie du es beschrieben hast. Alle diese Dateien liegen im wp-admin, genau wie die wp-config.php und die wp-login.php.
Die PW-Abfrage erscheint auch, allerdings sagt der mir dauernd, ich würde das falsche Passwort eingeben bzw. der Benutzername sei falsch.
Woran könnte das nur liegen?
@Ani
Dann ist es wohl tatsächlich so, dass eins von beiden Zugangsdaten falsch ist. Sonst vielleicht einen anderen Generator probieren. Eine andere Idee kommt mir jetzt spontan nicht in den Sinn.
Nein, es war alles richtig. Inzwischen hab ich den Fehler gefunden.
Das Problem war, dass ich den Pfad in der .htaccess nicht richtig angegeben hatte.
Vielen Dank. :)
Achso, davon bin ich aber ausgegangen ;) Super, freut mich.
Zum Glück habe Ich noch diesen Artikel gefunden. Ich denke schon die ganze Zeit darüber nach ob Ich mir ein Buch in Bezug auf Sicherheit in WordPress kaufen soll. Hatte da ein englisches Ebook gesehen und weil man immer und immer wieder von Leuten liest deren Blog gehackt wurde, liess es mir keine Ruhe. Aver das ist jetzt ja wohl nicht mehr nötig.
Hallo zusammen,
nur mal so ne Frage:
wp-admin mit .htaccess schützen finde ich gut.
aber jetzt hätten alle Benutzer ein .htaccess-Passwort und ein WP Passwort, oder?
Gibt es den die Möglichkeit eine .htpasswd mit den Passwörteern aus der Mysql-Datenbank zu erstellen?
Gruß Michi
@Michi
Die Zugangsdaten für die .htaccess sollen schon anders sein, dadurch wird der Schutz ebenfalls erhöht. Wenn, dann richtig.
@Sergej
wohl war – bei ein paar usern kann man das so machen.
stimmt besser ist das!
aber wenn es viele user sind muß ich allen das “firewall”-passwort zukommen lassen.
((ich denke wenn in der htaccess ein andrer username ist als im WP ist doch sicher genug oder?)) sprich 2 usernames 1 Passwort.
zumal denke ich wäre es halt auch praktisch wenn sich user selbst registrieren können… aber das lassen wir mal lieber :) wenn ich daran denke läufts mir kalt den Rücken runter.
nur mal so in den Raum geworfen:
Wieso ist der WP-login nicht sicher genug?
Wie schneidet denn da WordPress mit andren Blogsystemen bzw Drupal ab?
Würde mich mal interessieren. Wenn da jemand einen Vergleich / Tests hat wäre ich dankbar.
Gruß Michi
Michi, ideal ist, wenn registrierte Nutzer über feste IPs verfügen, dann kann man nur diese freischalten. Das ist bequem und sicher zugleich.
Sehr schön und vorallem auch für WordPressneulinge wie mich gut zu verstehen und leicht umsetzbar.
Kann man den “wp_” Präfix eigentlich auch bei einer bestehenden Installation direkt in der wp-config.php ändern?
Wenn man die entsprechende Tabelle in der Datenbank ebenfalls abändert, dann ja. Sonst würden bereits bestehende Daten nicht gefunden.
@Sergej,
mit dem Punkt 7 habe ich einen seltsamen Effekt. Wie vorgeschlagen habe ich die wp-login.php mit einem Passwort geschützt. Sobald aber in WP die Permalinks aktiviert werden, wird bei einem Zugriff auf wp-login.php ein 403 Status zurückgegeben und es ist überhaupt kein Login oder Authentifizierung möglich. Schaltet man die Permalinks auf Standard, funktioniert alles wie gewünscht. WP ist 2.8.3 und sonst steht in der htaccess nur noch dein Punkt 4, der wp-config Schutz. Eine Idee?
Tim, so auf die Schnelle habe ich keine Lösung für dein Phänomen. Eigentlich betreffen Permalinks immer die Ausgabe der Links im Frontend, nicht im Administrationsbereich. Sonst probier den Punkt 4 erstmal aus der htaccess rauszunehmen.
Achso, und schau dir nach der Umstellung auf sprechende Permalinks die htaccess an: Manchmal packt WordPress die entsprechenden Befehle an die falsche Stelle, so dass es zum Fehler kommen könnte.
Hallo Sergej,
vielen Dank für den wunderbar erklärten Artikel. Man merkt das Du auf deinem Gebiet ein absoluter Profi bist. Die Tipps sind sehr hilfreich und helfen mir gut weiter. Danke.
LG Tobi
Tobi, ich hab zu danken für die warmen Worte. Tut meiner Motivation wirklich gut.
Die Ansätze sind gut … allerdings sehe ich ein Problem: bei WordPress tauchen derzeit vermehrt Sicherheitslücken auf, die auch relativ schnell geschlossen werden.
Wenn man 10, 20 und mehr Blogs betreut ist es nicht möglich bei jedem Update/Major-Update diesen Prozeß durchzuziehen.
Einfacher wäre da: htaccess-Datei in den Admin-Ordner packen und fertig ;)
Gruß Tobias
Tobias, einfache zwei Dinge zu deinen Bedenken:
1. Für den Schutz der Login-Seite via .htaccess bedarf es keine Anpassungen (nach den WordPress-Updates, meine ich jetzt): Die .htaccess wird nicht überschrieben, die dort eingetragenen Schutzmechanismen verbleiben an der Stelle bis du sie wieder manuell rausnimmst.
2. Genau das darf man nicht: Eine .htaccess in den Ordner wp-admin werfen und diesen komplett “schützen”. Das ist ein fataler Fehler, der leider auf sehr vielen Seiten a la “100 Tricks für WordPress” verbreitet wird. Warum? Der Admin-Ordner (bzw. Dateien daraus) wird an zahlreichen Stellen auch im Frontend angesprochen und aufgerufen.
Deswegen schreibe ich auch meine Artikel, ihr müsst euch nur die Mühe machen und sie aufmerksam durchlesen, denn auf die Gefahr mit einer .htaccess im Admin-Ordner weise ich oben im Beitrag ebenfalls hin.
Moin Sergej
*hmmmm* … teilweise habe ich das mit der htaccess im Admin-Verzeichniss praktiziert und dabei keine Probleme feststellen können – auch wenn man ausgeloggt ist …
Das WP-Include-Verzeichniss sollte man dagegen nicht so schützen ;)
Ich schau mir das nochmal in Ruhe an, denn wenn man so einige Blogs betreut muss man eine wirtschaftliche Lösung haben, die schnell umsetzbar ist und die man nicht ständig bei jedem Update anpassen muss … by the way, eine Tasse Kaffee “mehr” sollte gerade auch helfen ;)
@Tobias
schau mal Kommentar #35, da gibt es ein Beispiel für Probleme mit einem Passwordschutz im Adminordner
Nabend zusammen
also man lernt ja nie aus ;) Danke für die Infos – werde sie so umsetzen.
Zu Punkt
3. Verschiebung der Datei wp-config.php
noich eine Frage:
Ich habe einige Blogs wie folgt angelegt
root
/logs
/domain.de
/cgi-bin
Die Webseiten-Domain verweist auf den Ordner /domain.de
Wenn ich die wp-config.php nun in das Root verschiebe, dann weiß die Webseite doch nicht, WO sich diese Datei befindet, da die Domain auf den Unterordner verweist. Kann man hier – z.B. in der htaccess angeben, in welchem Ordner die Datei liegt, z.B. /www/htdocs/xyz123/ ????
Tobias, probier doch aus. Wenn es eine höher liegende Ebene ist, dann ist es kein Problem, da WordPress dort automatisch nach dieser Datei sucht.
Der Beitrag hat mir sehr bei meinen Blog geholfen, um den Admin Bereich besser zu schützen. Vielen dank dafür
Hi, ich habe gewisse Probleme mit Punkt 1. Es funktioniert alles soweit, nur ich kann mich nicht mehr ins Backend einloggen.
Zudem springt die Url, wenn ich example.de/wp-admin zum Einloggen eingebe, auf example.de/mein-wp-ordner/wp-login.php?redirect_to=… um.
Somit wäre ja für einen Angreifer sofort ersichtlich, wo sich die Wp-Installation befindet und das Verschieben in einen Unterordner sinnlos.
Die Blog-Adresse und die index.php habe ich entsprechend Deiner Anleitung angepasst, sowie index.php und .htaccess ins Root verschoben.
Habe ich da irgendwo einen Denkfehler?
@fpr
Du kannst dich nicht einloggen, weil deine Zugangsdaten nicht akzeptiert werden? Ein wenig mehr Infos wären schon sinnvoll.
Alle Tipps aus dem obigen Artikel stellen keinen hundertprozentigen Schutz dar, sie dienen alleine der Hinderung eines möglichen Angriffs. Erst im Gesamtpaket ergibt sich ein Schutzkondom, mit dem man seinen Blog zuverlässig abdichten kann.
Hallo Leute,
ich habe mal eine Sicherheitsfrage die sich nicht direkt auf den Adminbereich bezieht.
Das wohl meiste Problem was man so hört ist doch der “Wurm”, der Templatefiles im Header bzw Footer abändert oder?
Sergej hat ja da ein klasse Plugin entwickelt – Danke an dieser Stelle.
Ich frage mich nur immer wieder wer die Funktionen Themeeditor / Plugineditor etc braucht. schließlich sind doch das auch Teile die die Sicherheit nicht gerade erhöhen.
Macht das Sinn diese zu Löschen wenn man sie nicht braucht? oder seid Ihr da anderer Meinung? gruß
Hi Sergej, ich habe den Fehler gefunden:
Ich hatte noch Kopien der WordPress-Ordner im Root belassen, die ich erst nach dem erfolgreichen Verschieben der WP-Installation löschen wollte – da kamen alle in Nr. 112 geschilderten Interferenzen her.
@fpr
Alles klar, freut mich.
@michi
Kann man sicherlich machen. Allerdings, wenn ein Wurm sich einen Administrationszugang verschafft hat, dann geht er nicht den Weg über den Theme-Editor, sondern schreibt direkt in die Template-Datei. Oder halt in mehrere.
ok, dann bringt dass wohl nix, außer wenn sich eine fremde Person sich irgendwie eingelogt hat und Änderungen vornehmen will. oder?
wenn ich aber die Rechte des Themeordners so einstelle, dass ich nur noch per ftp drauf zugreifen kann, bringt das sicherlich mehr oder?
Kann mir evt jemand sagen wie ich die Rechte des Theme-Ordners am besten einstelle?
Michi, mit Sicherheit bringt es was. Allerdings kann ich dir jetzt nicht sagen, wie die Rechte eingestellt werden müssen. Einfach ausprobieren? Sonst ein wenig googeln…
Moin Moin,
danke für die Tipps :)
Aber ich habe da noch eine Frage: Gibt es immer noch keine Möglichkeit den wp-admin Ordner auszulagern?
Hab schon gegoogelt und so, aber find das so gut wie nichts.
Grüße aus Hamburg, Holger
@Holger
Diese Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Ich vermute, das geht aus technischen Gründen nicht, da dieser Bereich doch an zahlreichen Stellen mit festen Pfaden arbeitet.
Doch eigentlich, wenn du die Login-Seite mit der .htaccess sperrst, dann kommt auch so keiner an deinen Admin-Bereich ran.
Super Informationen! Werde das Ganze gleich nochmals durchlesen, damit s besser hängen bleibt :-)
Eine weitere Idee ist es noch wp-admin mit einer .htaccess zu versehen, wo alle IP, bis auf die eigene, verweigert werden.
@Mario
Ich habe diesen Art des Schutzes absichtlich nicht in die Liste aufgenommen, da die meisten Nutzer über eine dynamisch zugewiesene IP verfügen. Und diese in die .htaccess einzutragen macht keinen Sinn und sorgt nur für unnötige Nachfragen hier im Blog, sobald sich die IP geändert und der Schutz wie von selbst “aufgehoben” hat.
Ich versteh nicht, warum man die wp-config schützen sollte. Es wird doch eh eine leere Seite zurückgegeben, wenn man sie aufruft und (zum Glück) nicht die Konstanten!
@Markus
Idealerweise schützt man alle Systemdateien – nicht vor Aufrufen, sondern von gezielten Angriffen (wenn man weiß, wo sie ungeschützt liegt).
Bin froh, dass ich diese Tipps gefunden hab! Man lernt echt nie aus…Danke für die Infos und weiter so!
Hallo – wenn ich wie unter Pkt. 1 beschrieben die WP-Installation in ein Unterverzeichnis lege, kann ich doch den Pkt. 3 anwenden und neben der geänderten index.php die wp-config in die Domain-Root legen. (für eine WP-Installation). Diese erhält dann den Schutz aus Pkt. 4 und fertig.
Mit fertig war ich zu voreilig. Wie geht das dann mit den Permalinks?! Wie werden in einem solchen Fall die Pfadangaben in der .htaccess?! Oder fehlt etwas in den von WP vorgeschlagenen Zeilen gänzlich?
Peter, deine “Lösung” hab ich sowieso nicht ganz verstanden, daher kann ich dir auch keinen Tipp zu der .htaccess geben. Alternativ im Web suchen.
Hallo,
vielen Dank für die vielen guten Tipps, ich habe den größten Teil der Einstellungen schnell und unkompliziert realisiert. Ich werde diesen Post auf meinem Blog verlinken.
Thx
Christian
Christian, herzlichen Dank für die Empfehlung in deinem Blog.
hallo sergej!
habe gerade mal deinen tipp probiert, mit “define(‘FORCE_SSL_ADMIN’, true);” den admin bereich auf SSl umzulenken.
auf meinem webserver habe ich aber nun einen “httpdocs” und einen “httpsdocs” ordner. er versucht natürlich nun auf den ordner “wp-admin” in “httpsdocs” zuzugreifen. der is aber weiterhin im standard-httpdocs verzeichnis…
kann ich selber da noch was beeinflussen oder is das ne webserver-konfig geschichte?
hast du eine idee oder tipp? danke
Marco, dazu kann ich dir leider nichts sagen, da ich mit der Server-Struktur auf SSL-Basis überhaupt nicht auskenne. Eventuell eine Anfragen in diesem Kontext im WordPress Deutschland Forum stellen, da wird schnell geholfen.
Hi,
besten Dank für die sehr hilfreichen Tipps. Hab schon angefangen gewisse Teile umzusetzten. Ist vor allem für Kunden wichtig, dass mit Ihrer Seite kein Unsinn getrieben werden kann.
Thanks a lot
Hallo Sergej,
danke für diesen wirlich lehrreichen Artikel. werde es schnellstmöglich umsetzen! Leider hab ich irgendwie Probleme mit der Rechte-Vergabe! Viell. krieg ich es ja irgendwie hin. Wenn nicht, hoffe ich, dass Du mir Rede und Antwort stehst! ;)
Beste Grüße
Christoph, schreib mir notfalls eine E-Mail, helfe gern.
Hallo Sergej,
ich habe gestern Deinen Artikel entdeckt, da ich selbst über das Thema WP als CMS für Affiliate-Starter schreiben wollte. Das Thema Sicherheit ist natürlich super wichtig, gerade auch für Beginner, die sich noch nicht so recht mit WP auskennen. Ich hab im Blogpost auf Deinen Artikel verlinkt! Super geschrieben!
Hi,
danke für diesen tollen Artikel. Ich fange gerade ganz neu an mit WP. Leider unterstützt mein Hoster nur SSL-Proxy. Die anderen Lösungen sind aber top!
VG
Daniel
Vielen Dank für die guten Tipps und ich habe mir diesen Blog gleich einmal abgespeichert.
Hallo Sergey,
vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich denke es wird viel zuwenig über die Sicherheit bzw. sichere Passwörter nachgedacht wird.
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