Artikel vom 7. Dezember 2009
Performance in WordPress: Selten genutzte Plugins deaktivieren
Verfügbare WordPress-Plugins sind dafür da, um die Vielfalt der Funktionen – kombiniert mit hohem Nutzen – zu erweitern. Die Wenigen der Erweiterungen dienen rein administrativen, dem Besucher der Website verborgenen Zwecken. Sprich, installierte Drittanwendungen werden vom Administrator in unregelmäßigen Zeitabständen händisch ausgeführt, um beispielsweise an die gewünschte Information innerhalb des Admin-Bereichs zu gelangen. Abgeschaltet gehören solche.
Inaktiv für mehr Nutzen
Erweiterungen, die nicht direkt ins Frontend des Blogs eingebunden werden und keine täglichen Aufgaben im Hintergrund wie z.B. AntiVirus für WordPress zu erledigen haben, sollen während der Nichtnutzung im Backend bis auf Weiteres deaktiviert werden.

Fällt aus der Reihe: Selten genutztes Plugin
Das sind die Vorteile, die sich dadurch ergeben:
- Sinkende Ausführungszeit:
Jedes aktive Plugin wird beim Laden der Webseite (Frontend & Backend) vom System eingescannt und in den Speicher der Applikation eingelesen. Durch die Stilllegung der einzelnen Module minimiert sich die Verarbeitungszeit der Gesamtanwendung, der interne Speicher wird für andere Aufgaben freigehalten. - Erhöhte Sicherheit
Im Betrieb befindliches Plugin bedeutet einen ausführbaren Code, der seinerseits angreifbar sein könnte. Bei abgeschalteten Addons schläft es sich garantiert ruhiger.
Beispiel gefällig?
WP-Crontrol stellt System-weite Cronjobs als Liste dar: Wird erst bei Bedarf aktiviert und anschließend manuell gestartet.
Fazit
Ein winziges, selbstgebautes Plugin mag zwar als Ausnahme durchgehen, die restlichen Kandidaten in der Plugin-Verwaltung sollen kritisch überprüft und je nach Notwendigkeit mit dem Status “Inaktiv” versehen werden.
[Der Autor] Sergej Müller ist enthusiastischer Software Engineer mit Schwerpunkten Webentwicklung und WordPress. Seit 2007 programmiert und vertreibt er wpSEO, das weltberühmte und patentierte SEO-Plugin für WordPress-Blogs.
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3 Kommentare zum Artikel
Ja aber wie prüfe ich sowas wenn ich z.B. nur rudimentäre Kenntnisse von PHP habe? Und wenn ich solch ein Plugin gefunden habe, wie kann es dazu bringen nichts im Frontend zu laden solange es nicht gebraucht wird?
Das ist halt immer das Problem der meisten WP User ;) das sowas sinnvoll ist – bestimmt. Aber selber nachschauen und auch was finden – meist unmöglich.
Da magst du natürlich Recht haben. Allerdings wenn man als Administrator eines Blogs ein bestimmtes Plugin aktiviert, dann müsste man schon wissen wozu es da ist und ob es im Frontend oder im Admin-Bereich Aufgaben zu erledigen hat ;)
Der Artikel hat mich daran erinnert, wieder mal aufzuräumen. Da hatten sich doch einige Plugins angesammelt, die man alle mal testen wollte. Die meisten haben ohnehin nichts getaugt.